{Rezension} Das Haus in der Dorotheenstraße

» 27.06.2018  0 Gedanken «



Titel: Das Haus in der Dorotheenstraße
Autorin: Hartmut Lange
Erschienen: 24. August 2013
Verlag: Diogenes Verlag
Seiten: 128 Seiten
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Klappentext
Fünf Novellen, die im Südwesten von Berlin spielen und durch die sich der Teltowkanal mit seinen schwarzen Krähen, versteckten Villen und unwegsamen Waldstücken wie ein roter Faden zieht. Darüber ein Himmel, der durch eine Aschewolke plötzlich verschlossen wird.

Aus dem Buch
Put out the light.

Ja, wollte er sich das, und zum zweiten Mal, wirklich anhören? Wollte er, nur weil er ein Problem mit seiner Frau hatte, der Ermordung einer Wehrlosen zusehen und vielleicht am Ende auch noch Beifall klatschen [...]?

Meine Meinung
Ich musste "Das Haus in der Dorotheenstraße" für meinen Deutsch LK lesen, eine Lektüre von vielen in diesem Jahr.
Aber neben "Faust", "Der gute Mensch von Sezuan" und so weiter, sticht "Das Haus in der Dorotheenstraße" doch wirklich weit heraus, denn es ist clever und doch verständlich geschrieben und obwohl die Geschichten so nichts miteinander zu tun haben, zieht sich doch eine Ähnlichkeit durch jede Seite.

Die Geschichten haben einen düsteren Hauch, sind schon ein bisschen gesellschaftskritisch und sind wirklich gut durchdacht. Die Wendungen sind nicht viel zu offensichtlich und man kann nur leise erahnen, was als nächstes passieren wird, außerdem ist das Buch gespikt von Symbolen.

Wer gerne etwas kurzes und knackiges lesen möchte und sich an Klassikern versuchen möchte, dem empfehle ich diese Novelle sehr!


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