{Rezension} Hope & Despair

» 18.07.2017  0 Federgrüße «




Titel: Hope & Despair
Autorin: Carina Müller
Erschienen: 29. April 2016
Verlag: Carlsen Impress
Seiten: 281 Seiten
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Klappentext
**Wahre Gegensätze finden immer zueinander**
Sie sind buchstäblich ein Geschenk des Himmels: Zum Dank für die heimliche Rettung eines schiffbrüchigen Ufos bekam die amerikanische Regierung einst zwölf übermenschliche Babys geschenkt. Sechs Mädchen und sechs Jungen – jeweils für die guten und die schlechten Gefühle der Menschen stehend. Dies ist genau siebzehn Jahre her und die Babys sind nicht nur groß geworden, sondern wurden auch voneinander getrennt. Während Hope und die anderen fünf Mädchen sich als Probas dem Guten im Menschen verpflichten, verhelfen die männlichen Improbas dem kriminellen Untergrund zu Geld und Macht. Bis zu dem Tag, an dem die Improbas ihre Gegenspielerinnen aufspüren und nur Hope entkommen kann. Mit ihrem Gegenpart Despair dicht auf den Fersen…
Aus dem Buch
Im Rückspiegel trafen sich unsere Blicke, so schien es mir, und kalte, schwarze Augen starrten mir finster entgegen. Ja, definitiv. Dieser Improba hatte nur ein Ziel, welches er fokussierte: Mich. Was sollte ich jetzt tun? Wo sollte ich hin?

Meine Meinung
Ganz ehrlich, ich habe keine Lust hier einen langen Einleitungssatz zu finden: Tolle Idee, grottenschlechte Umsetzung.

Bis auf die Idee des Buches, die ich wirklich gut und interessant fand, habe ich leider kein Pro.

Die erste Sache, die mir auf die Nerven gegangen ist, ist der wahnsinnig flache Schreibstil. Es geht nix in die Tiefe und es wird überhaupt nichts im Detail beschrieben. Auch Gefühle oder so kommen einfach zu kurz. Alles wird immer in einem abgehacktem Satz beschrieben und fertig ist's.

Der zweite Contra Punkt sind die super stereotypen Charaktere und der Sexismus, der damit einher geht. Die Männer sind schlau- aber böse, die Frauen sind gut- aber dumm. Ich meine was soll das? Die Idee des Buches heißt ja nicht, dass es nur schwarz oder weiß gibt. Gerade hier hatte ich gehofft, eine Message à la "Es gibt Gutes im Bösen und Böses im Guten", so schwer wäre das nicht gewesen.

Was auch ein bisschen dazu gehört, ist die unglaubliche dumme Sprache, die die Charaktere benutzen. Es werden einfach Wörter wie "Tusse", "Bitches" oder "Wichser" benutzt, die wirklich nervig war, weil niemand so redet- niemand. Die Geschichte spielt außerdem in Amerika, allerdings glaube ich, dass die Autorin absolut keine Ahnung von der Umgebung hat, in der ihre Geschichte spielt. Hin und wieder ein paar denglische Wörter in den Ring zu schmeißen, reicht da auch nicht aus, um Wissen vorzutäuschen.

Ich könnte noch lange so weiter machen. Obwohl ich immer versuche, mindestens 2 Sterne zu geben, fände ich das hier einfach unfair, denn es hat mir nix gefallen und die Minuten meines Lebens hätte ich mir sparen können.


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