{Rezension} Tagwind - Der Bewahrer der Jahreszeiten

» 07.11.2016  0 Federgrüße «


Titel: Tagwind - Der Bewahrer der Jahreszeiten
Autorin: Jennifer Wolf
Erschienen: 2. Juni 2016
Verlag: Carlsen Verlag
Seitenzahl: 244 Seiten
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Achtung! Spoiler!




Yannis Tagwind zählt nicht nur zu den attraktivsten Junggesellen Hemeras, sondern ist auch mit Abstand der warmherzigste und liebenswerteste Mann, der jemals unter der Göttin Gaia gelebt hat. Mit einer bewundernswerten Fürsorglichkeit kümmert er sich neben seinen Geschwistern auch um das jüngste Götterkind der Jahreszeiten und würde sofort sein Leben für seine Familie geben. Während diese darauf hofft, dass er sich bald eine Frau sucht, gehört sein Herz jedoch jemandem, den er nicht lieben darf. Nicht nur trennen die beiden ganze Welten an gelebter Zeit, auch ist die Person dafür bekannt, niemandem jemals ihre Liebe geschenkt zu haben. Doch Yannis könnte den Lauf der gesamten Erdengeschichte ändern…
Ich bin ja ein riesiger Fan der Jahreszeiten Reihe, allerdings ist diese für mich ab dem 3. Band ein klein bisschen schwächer geworden. Nichtsdestotrotz wollte ich natürlich den 4. Band unbedingt lesen, vor allem, weil es hier nicht mehr um ein junges Mädchen geht, wie es im dritten Teil ja schon angedeutet wurde.

Sowas in "der Art" habe ich vorher noch nicht gelesen und ich war sehr gespannt, wie die Autorin dies umsetzen würde.

Leider hat mir eben diese Umsetzung gar nicht gefallen. Sowohl Yannis als auch Sol sind irgendwie komplett auf links gedreht worden und verhalten sich gar nicht mehr wie in den vorherigen Teilen. Vor allem bei Sol hat mich das gestört, da er mir sehr weinerlich und verweichlicht vorkam, kein bisschen mehr wie der sexy Macho von früher. 
Bei Yannis kam es mir zwar auch so vor, allerdings kann ich ihn nicht so gut beurteilen, da ich ihn erst seit dem 3. Band kenne und daher noch keinen starken Eindruck von ihm habe. 

Was mich am aller meisten gestört hat war das ewige hin und her zwischen Sol und Yannis. Das Buch ist aus beider Perspektiven geschrieben und man erfährt, dass beide sich mögen und attraktiv finden. Dennoch denken beide, dass der andere nicht auf sie stehen würde, weswegen das ganze Buch lang kein bisschen zwischen den beiden passiert, bis zum Ende hin wo dann alles viel zu schnell und unübersichtlich auf einen einpurzelt.

Ich habe irgendwann angefangen die Kapitel nur zu überfliegen, da sowieso nichts passiert ist und auch auf diese Art kam man schnell durch das Buch, ohne irgendwas wichtiges zu verpassen. 

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