{Rezension} Siren, Kiera Cass

» 11.11.2016  0 Federgrüße «


Titel: Siren
OT: The Siren
Autorin: Kiera Cass
Erschienen: 13. Oktober 2016
Verlag: Fischer Verlag
Seitenzahl: 368 Seiten
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Kahlens Familie kommt bei einem Schiffsunglück ums Leben. Sie selbst wird als Einzige gerettet – von drei betörenden jungen Frauen: Sirenen. Wunderschön und unsterblich. Von nun an ist Kahlen eine von ihnen. Scheinbar ein ganz normales Mädchen, doch ihr Leben gehört dem Meer. Jeder Mensch, der ihre Stimme hört, muss sterben. Und so schweigt sie. Bis sie Akinli begegnet, einem jungen Studenten, der Kahlen auch völlig ohne Worte versteht. Nach nur wenigen Stunden haben nicht nur ihre Herzen, sondern auch ihre Seelen zu einander gefunden. Und als Akinli schwer erkrankt, droht auch der eigentlich unsterblichen Kahlen der Tod. 
 
Ein paar Minuten später brachte der Kellner mein Essen: einen tiefroten, mit einer Zitronenscheibe garnierten Hummer und eine Schüssel geschmolzene Butter.
Mir wurde mulmig.
Du bist kein Fisch, erinnerte ich mich. Du bist eine junge Frau.
- Seite 208
 
Endlich, endlich, endlich! *-*
Endlich ist das "neue" Buch von Kiera Cass da und es sieht genau so schön aus, wie die Selection Bücher <3
 
"Siren" war ja eigentlich Kieras erster Roman, der bereits 2009 veröffentlicht wurde. Doch sie hat ihn in diesem Jahr nochmal überarbeitet und nun gibt es ihn auch endlich in Deutschland ^^
 Ich habe mich dann ganz fix ans lesen gemacht, musste aber feststellen, dass der Schreibstil nicht mehr ganz so leicht weg zu lesen war, wie in der Selection Reihe. Immer noch flüssig und leicht, aber eben doch nicht so flüssig und leicht.

Kahlen mochte ich als Protagonistin sehr sehr gern. Sie ist sehr intelligent und hat gute Ansichten und ist innerhalb von "Außenseitern", irgendwie auch eine Außenseiterin und das mochte ich an ihr. 
Als Älteste muss sie immer im Interesse der Gruppe handeln und versuchen alle zufrieden zu stellen. Und wie sich das irgendwann auf sie auswirkt wurde im Buch sehr schön und intensiv dar gestellt.
Sie sehnt sich nach Freiheit und Liebe, und verabscheut ihr eigenes Dasein, empfindet aber trotzdem irgendwie, dass sie dorthin gehört. 
Ihre Schwestern mochte ich nicht ganz sogern, vor allem Elizabeth nicht, die ich manchmal gerne geschlagen hätte. Sie hat für mich einen schlechten Charakter und sehr wenig Respekt vor ihren Schwestern und der Welt, in der sie lebt.
Miaka mochte ich zum Ende hin etwas mehr.

Ich habe Alkinli als etwas blass empfunden und hätte es schon gefunden, wenn die Autorin auf ihn mehr eingegangen wäre. Man erfährt recht wenig über ihn. Er scheint einfach ein perfekter Mann zu sein der plötlich da war, aber das ganze war mir ein bisschen zu perfekt. Ich hätte mir mehr Infos gewünscht.

Was über das Buch hinweg ein großes Problem für mich dar gestellt hat, war die See an sich. Ich konnte mir diese nicht als lebendiges Wesen vorstellen, da auch hier die Infos und Hintergründe ein bisschen auf der Strecke geblieben sind, das ganze hat sich für mich irgendwie zu absurd angefühlt.
 
Die Geschichte selbst verlief eher ruhig und manchmal auch ein bisschen langweilig, mit nicht so vielen Wendungen wie in der Selection- Reihe. 
Zum Ende hin verlief alles etwas zu holprig, als wollte die Autorin das Buch jetzt schnell fertig haben. 
Trotzdem ist die Story sehr romantisch und mit vielen Emotionen gepackt und man kann fast alle Charaktere gut nachvollziehen.

Alles in allem ist Siren von Kiera Cass aber ein schöner, leichter Roman für zwischendurch. Meiner Meinung nach nix wildes, aber romantisch und mit viel Gefühl.


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