Die Bestimmung- Allegiant: Review

» 17.03.2016  0 Federgrüße «



Ich durfte Die Bestimmung- Allegiant bereits am Dienstag sehen und teile heute meine Eindrücke und meine Meinung mit euch ^^


Meine Generelle Meinung

Ich muss leider sagen, dass ich als totaler Divergent Fan sehr enttäuscht von dem Film bin und mir vieles anders gewünscht und vorgestellt hätte. 
Schon in Insurgent war vieles anders als im Buch und in Allegiant ist vom Buch eigentlich kaum noch etwas wieder zu erkennen, weder die Entwicklung der Charaktere, noch die Story an sich. Die Stadt außerhalb des Zauns habe ich mir beim lesen komplett anders vorgestellt, aber dazu habe ich mich schon mal in meiner Reaktion zum Trailer geäußert. 
Ich hatte einfach noch mehr als in Insurgent dieses "Habe ich das falsche Buch gelesen?" Gefühl was mich wirklich ein kleines bisschen traurig gemacht hat, da auch der dritte Teil an sich ein gutes Buch ist. Dazu kommt, dass in Die Bestimmung- Allegiant der komplette, wenn auch extrem abgeänderte, Handlungsverlauf des Buches enthalten war und sich der vierte Teil nun gar nicht mehr auf die Bücher beziehen wird, da es nichts mehr zu beziehen gibt. Ich bin also gespannt aber leider auch unzuversichtlich was Teil vier bringen wird, denn auch wir Bücher Fans wissen jetzt gar nicht worum es geht- Teil 3 aufzuteilen war also völliger Mist und hätte nicht sein müssen. Ich würde am liebsten das Altruan Serum nehmen und den Film vergessen. Außerdem regt es mich doch sehr auf, dass Tris die einzige Reine sein soll, da das nicht stimmt, denn alle Unbestimmten sind rein- nicht nur Tris. Das war das, was mir am Buch so gut gefallen hat, das Tris als Hauptperson nicht ganz allein im Mittelpunkt steht sondern immer andere im Gepäck hat. Dennoch bleibt als kleiner Plus Punkt, dass das Divergent Feeling in meinem Herzen immer noch da war und der Film insgesamt sehr spannend, romantisch aber auch sehr sehr lustig war.

Die Charaktere im Film

Tris

Tris' Entwicklung im Buch hat mir gut gefallen, da sie vom unsicheren Altruan Mäuschen zur Bad Ass Unbestimmten Ferox wird, aber nie vergisst wer sie ist und alles für ihre Lieben tun würde. Im Film finde ich sie seit Insurgent (seit Robert Schwenke) ein bisschen zu dickfällig, hart und stur. Wie oben schon gesagt, liegt der
ganze Fokus des Filmes auf Tris und nicht mehr auf den Unbestimmten, was ich schade finde, da das Tris ziemlich unsympathisch wirken lässt. Allerdings nimmt sie in diesem Teil die Hilfe von ihren Freunden viel mehr entgegen und macht nicht komplett alles auf eigene Faust. Und ihre Haare sind endlich so, wie sie sein sollen und das ist in meinen Augen ein großer Pluspunkt *grins* ^^


Four

Zu Four kann ich gar nicht so viel sagen, da ich finde, dass sie sich mit der Figur Four sehr ans Buch gehalten haben was ich natürlich super finde. Im Gegensatz zu einigen anderen Charakteren ist Fours Entwicklung nicht so groß, deshalb hebt er sich hier nicht viel von den anderen Filmen ab.



Peter

Ihr werdet es kaum glauben, aber ich und Peter hatten in diesem Film ein großes Problem miteinander. Der Grund wieso Peter mein absoluter Fictional Boyfriend Nr. 1 ist, ist die Entwicklung seines Charakters in Band 2 und Band 3. In Insurgent wurde dies meiner Meinung nach ganz gut umgesetzt und wie auch zuvor in Divergent war ein lustiger, trockener und cleverer Charakter. Ich habe mich sehr gefreut, dass das in Allegiant so geblieben ist, ich denke 80% der Lacher im Film haben wir Peter und Caleb zu verdanken. Ich liebe die Besetzung der Rolle für ihn, da Miles Teller genau das einfängt, was Peter im Buch ausmacht- das unschuldige, liebe aussehen und tun- was er ja nun mal eigentlich nicht ist. Was ich an ihm in Band 3 besonders toll fand, war die Tat die er ziemlich am Ende gemacht hat- ich glaube, für mich war das das Mutigste, was überhaupt eine Figur in den Büchern getan hat und es hat bewiesen, dass Peter im Herzen doch ein wahrer Ferox ist. Na ja, wo blieb das im Film? Im Film ist er ein hinterhältiger Gegner mit coolen Sprüchen der nur nach dem besten für sich selbst strebt. Klar, im Generellen ist er das, kein Zweifel- jedoch ist diese eine Tat (aka Altruan Serum) so wichtig für die Figur Peter Hayes und auch so berührend. Es ärgert mich dermaßen, dass die Produzenten das weggelassen bzw. so verdammt scheiße  blöd abgeändert haben. Trotzdem, wie gesagt, die meisten Lacher ernten wohl Peter und Caleb, was mir wie auch zuvor gut gefallen hat und ich liebe die Figur immer noch und er steht bei mir immer noch auf dem obersten Treppchen.

Caleb

Ich habe es ja schon gesagt- auch Caleb hat viele Lacher geerntet, aber wohl eher wegen seiner unbeholfenen Art und nicht wegen seiner Sprüche. Auch wenn ich mir eigentlich geschworen habe es nicht zu tun, nachdem ich Allegiant gesehen habe, vergebe ich Caleb so wie Tris es getan hat. Im Film wird- nicht zuletzt durch Ansel Elgort- sehr deutlich, wie nah ihm die ganze Sache doch geht und dass es ihm leid tut und er bereut. Die Szenen, die ich wirklich im ganzen Film am besten fand, in denen alle zusammen arbeiten um Chicago zu retten haben mir gezeigt, dass man auch Charakteren vergeben kann ;) Die Entwicklung Calebs im Film war also sehr berührend und spannend und auch lustig und heiter. Mit Ansel wurde wirklich ein sehr passender Schauspieler für die Rolle gefunden, der das unbeholfene von Caleb sehr gut wiederspiegeln kann, ihn aber auch glaubwürdig scheinen lässt. Das einzige, was mir hier so ein bisschen gefehlt hat, war die Freundschaft, die sich im Buch mehr oder weniger zwischen Caleb und Peter aufgebaut hat.


Christina

Zu Christina kann ich auch an dieser Stelle nicht viel sagen, da sie keine große Wandlung durch gemacht hat und immer noch die ausgelassene, spitzzüngige Freundin ist, die ein jeder von uns haben will. Was ich dann doch schade fand war, dass von Will absolut nicht mehr die Rede zwischen Tris und Christina war, obwohl dieses "Problem" zwischen den beiden in Insurgent gar nicht zur Aussprache gekommen ist und Christina eigentlich noch sauer auf Tris ist. In Allegiant sind die beiden aber wieder super befreundet, was natürlich auch schön ist, aber ich hätte das Thema doch gern behandelt gehabt.

Sonstige


  • Evelyn Johnsen: war sehr nah am Buch gehalten, was ich sehr schön fand, vor allem als ihr mütterliches Herz überhand gewinnt


  • Uriah Pedrad: hatte glaube ich gar keinen einzigen oder nur einen einzigen Satz im Film und ist auch nicht- wie im Buch- mit den anderen nach draußen geflohen. Schade

  • Johanna Reyes: spielt im Film doch eine größere Rolle, was mir auch gut gefallen hat

  • Marcus Eaton: ist nur in einer Szene von knapp zwei Minuten zu sehen um sein Gedächtnis ausgelöscht zu bekommen, was mich auch eher mies gestimmt hat, da Four nicht zwischen seinen beiden Eltern steht und vermittelt sondern sich so mehr auf Evelyns Seite steht. Ich hätte es gut gefunden, hätte er seinem Vater vergeben können oder wenn das zumindest noch eine Rolle gespielt hätte

  • Edgar: mochte ich nicht leiden. Mir wäre ein einäugiger Edward lieber gewesen.

  • Nita: hat mir im Film super gut gefallen! Denn anstatt alles schreckliche in die Wege zu leiten, wie es im Buch war, hilft sie Tris, Four und der Gang.

  • Matthew: hat im Film eigentlich kaum eine Rolle gespielt

  • David: was soll ich euch zu dem Kerl noch sagen ;)

Bewertung:

Ich kann Allegiant nicht gut so bewerten, wie ich das Buch bewerten würde, da sich viel zu viel vom Buch abhebt der Film an sich aber eigentlich gut ist. 
Buchtechnisch gesehen gebe ich: 


Aber auch eigentlich nur, weil es Die Bestimmung ist. Ich bringe es nicht übers Herz, den Film meiner liebsten Buch Reihe schlechter als das zu bewerten.

Rein vom Film her gebe ich: 

Da alles drin war, was in einen guten Film gehört. 
Das wäre also eine Durchschnittswertung von:



Der Filmtrailer:


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