{Rezension} Will & Will

» 09.08.2015  0 Federgrüße «

Cover
Titel: Will & Will
Originaltitel: Will Grayson, Will Grayson
AutorIn: John Green, David Levithan
Erschienen: 9. September 2013
Verlag: cbt
Seitenzahl: 384 Seiten
Format: Taschenbuch
Genre: Jugendliteratur, Contemporary






Klappentext:

Nur wer wagt- kann Liebe gewinnen.
Sie heißen beide Will Grayson, wohnen beide in Chicago, sind beide siebzehn und tragen neben dem selben Namen und dem selben Alter das selbe Problem mit sich rum: Aus lauter Angst, das Ding mit der Liebe zu versemmeln, lassen sie sich auf Romantisches gar nicht erst ein. Der eine Will zögert seit Wochen, sich selbst einzugestehen, was für alle anderen offensichtlich ist: dass er nämlich bis über beide Ohren in seine wunderbare Mitschülerin Jane verliebt ist. Der andere Will flüchtet sich lieber in seine dubiose Online- Beziehung zu einem gewissen Isaac, anstatt sich im real life vor seinen Freunden zu outen. Doch alles ändert sich, als Will & Will eines Abends ganz zufällig aufeinandertreffen...

Erster Satz:

Als ich klein war, hat mein Vater immer zu mir gesagt: >>Will, du kannst dir deine Freunde aussuchen und du kannst bei dir in der Nase bohren, aber in den Nasen deiner Freunde hat dein Finger nichts zu suchen.<<

Meine Meinung:

Ich wurde mal wieder enttäuscht
Will & Will war eine der vielen Chancen, die ich John Green gegeben hatte, bevor ich mich dazu entschied, dass es mit uns beiden nicht klappen wird.

Von David Lavithan hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nichts gehört. Nach Will & Will reizt mich nun aber auch nichts mehr, seine Bücher zu lesen.

Ich habe, wenn ich recht überlege, nichts positives, dass ich euch zu diesem Buch erzählen könnte.
Die Story hat weder einen wirklichen Anfang, noch ein wirkliches Ende, man kann sagen die Charaktere wandern desorientiert und ziellos über die 384 Seiten. Mit den vielen Protagonisten, konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden, nicht mal ein bisschen, alle erschienen mir sehr unsympathisch.

Anders als der Klappentext es "verspricht", ändert sich für die beiden Wills rein gar nichts. Sie profitieren nicht voneinander, haben aber auch keine Nachteile voneinander, die Geschichte hat überhaupt keine Hochs und Tiefs und zieht sich demnach länger als Kaugummi.

Emotional hat das Buch mich eher kalt gelassen.
Ich habe mich nicht aufgeregt, habe keine Tränchen verdrückt und sonderlich viel gelacht habe ich auch nicht.

Für Fans von John Green ist das Buch eventuell lesenswert, ich würde allen anderen allerdings raten, die Finger davon zu lassen.

Bewertung:



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